Tradition und Brauchtum werden hier noch großgeschrieben. Aufgrund eines alten Gelübdes findet zum Beispiel alljährlich am dritten Julisonntag die Mooser Wasserprozession statt. Die Einwohner wallfahren von Moos auf geschmückten Booten zum anderen Seeufer nach Radolfzell. Ein weiterer Höhepunkt ist auch das „Büllefest“, ein Fest rund um die „Bülle“, wie hier die rote Hörizwiebel genannt wird. Es wird immer am ersten Sonntag im Oktober hier gefeiert.
Moos gehört wie Iznang zu den Gemeinden mit direktem Seeanschluss. Gepflegte Uferanlagen laden zum Promenieren ein. Auf gut ausgebauten Wanderwegen am See entlang, über sonnige Felder oder durch schattige Wälder gelangt man zu Aussichtspunkten mit herrlichem Rundblick über den See. Zehn Schautafeln informieren in Moos und Iznang im Rahmen des Bodenseepfandes.
Vom Nationalpark „Mühlbachtal“ führen beschilderte Wanderwege in die einsamen Seitentäler des Schienerberges mit freiem Blick auf den See und die Hegauberge. Gaienhofen an der Spitze der malerischen Höri mit dem auf über 700m ansteigenden waldreichen Schienerberg besticht durch sein kulturelles Angebot und seine landschaftliche Vielfalt. Die Halbinsel Höri ist ein begehrtes Ferienziel zum Entspannen, Abschalten und neue Energie Tanken. Traumhafte Uferregionen laden aber auch zum Inlinen, Flanieren, Entspannen, Baden, zu Wassersport jeglicher Art oder einfach nur zum „Wohlfühlen“ ein. Die Halbinsel Höri ist auch als Künstler-Landschaft bekannt. Im 20. Jahrhundert zog es zahlreiche Künstler an den Untersee, neben Helmut Macke, Max Ackermann und Erich Heckel lebten und arbeiteten hier - auch Otto Dix und Adolf Dietrich, deren ehemalige Wohnhäuser und Ateliers man heute besuchen kann.
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